Funkelnde Zitrusfrüchte durch das Grün
Ein weiterer großartiger Duft von Zoologist. Man befindet sich in einem Wald, in angenehm kühlem Schatten. Es ist warm und etwas feucht, aber nicht stickig. Und mitten im Wald liegt ein riesiger Jasminhain: Hunderte von Jasminbäumen, alle in voller Blüte. Man steht mittendrin. Und man trinkt eine eiskalte, spritzige, natürliche Zitruslimonade: Orange, Zitrone, Kumquat, so etwas wie Pomelo. Eigentlich nehme ich viel mehr Pomelo wahr als die angegebene Kumquat. Alles ist mit rosa Pfeffer bestreut, was noch mehr von dieser hellen, zitronigen Säure beisteuert. Irgendwo in der Ferne taucht Safran auf, aber ohne diesen medizinischen, jodartigen Charakter. Hier riecht er wie ein Gewürz – der warme, leicht orientalische Safran, den man beim Kochen oder Backen erlebt. Was für einen wunderschönen Tiger Zoologist da geschaffen hat. Man könnte erwarten, dass ein Tiger nach einer Art Balsam riecht – Thai-Balsam, Tiger Balm, etwas Medizinisches. Stattdessen gibt es hier so viel Luft. Kühle Feuchtigkeit, prickelnde Zitrusfrüchte, Frische. Dann wird es etwas wärmer. Als hätte man sich mitten in diesen Jasminhain gesetzt, trinkt immer noch seine Limonade, sitzt nun aber auf einem Stück sonnenwarmem, frisch geschlagenem Holz. Süß-salziges Holz. Am Ende wunderschönes, trockenes Vetiver, ein hauchdünner Hauch von Weihrauch und dieses warme, salzige Holz. Viel trockenes Vetiver im Abgang – nicht cremig, nicht süß, sondern fast wie trockene Wildgräser.













