Die süße Alchemie blieb aus; Moder und Milchdunst ward mir zuteil.
Ach, die ersehnte Süße, jener goldene Nektar, den ich im geheimen Destillierkolben meiner Hoffnung zu gewinnen gedachte, vermag sich nur kärglich zu offenbaren. Statt lieblicher Honigsüße steigt meiner Nase ein Dunst entgegen, der an modriges Erdreich, schmutzige Kellergewölbe und eine seltsam milchige Trübung gemahnt. Wohl mag mein ungewaschener Leib, diese unvollkommene Hülle aus Fleisch und Gebein, die alchemistische Entfaltung des Duftes verderben; vielleicht jedoch waren auch meine Erwartungen zu hoch geschraubt, als hätte ich vom einfachen Elixier die Süße des himmlischen Ambrosias erhofft. Für meinen Gaumen der Sinne leider ein Werk ohne Zauber und Aussage, dem der Geist wahrer Alchemie mangelt.















