Trockene Erde und Myzel ohne doppelten Boden
Prism Head startet extrem vielversprechend als knochentrockener, kompromissloser Patchouli Duft. Besonders faszinierend ist der organische Touch: Eine realistische, feuchte Pilz-Note zieht einen sofort in die dunkle Atmosphäre von Waldboden und rohem Myzel. Doch genau da, wo man erwartet, in einen komplexen, abgründigen Verlauf gezogen zu werden, stagniert der Duft. Ihm fehlt schlichtweg die Dimension und die nötige Tiefe. Ein handwerklich interessanter Ansatz mit starkem Opening, der aber letztendlich zu zweidimensional bleibt und sein düsteres Versprechen auf der Haut nicht ganz einlösen kann.













