Der wächst ans Herz.
Meine beiden ersten Testläufe endeten am Waschbecken. Zu scharf haben mich Kardamom, Bergamotte, Jasmin und Sandelholz beim ersten Versuch erwischt. Beim zweiten wollte mir der Rauch nicht aus der Nase gehen, leider roch ich den zugehörigen Whiskey nicht. Dritter Anlauf, gesprüht auf weiter distale Hautareale an einem gemütlichen Sonntag: Die Schärfe ist jetzt spritzige, zitrische Frische mit Gewürzkick. Herznote und Basis wecken Erinnerungen an Kirchenbänke aus geduldigem dunklem Holz. Statt Bourbon rieche ich Spuren von Weihrauch. Mir steht er leider nicht, an einer Freundin wird er aber nach einigen Stunden nochmal weicher und wirkt eher wie hochwertiges Körperöl.













