Ein Hauch des verbotenen Elixiers – und die Schatten längst vergangener Zeiten erheben sich aus den Katakomben meines Geistes
Wehe, wehe! Nimmermehr vermag ich mich diesem Gebräu mit nüchternem Geiste und unbefangenem Urteile zu nähern. Denn kaum entsteigt dem Zerstäuber ein einziger Tropfen des Elixiers und wird von meinen nasalen Pforten in die inneren Gemächer meines Leibes aufgenommen, so legt sich ein gar wundersamer Hebel um in den verworrenen Hallen meines Oberstübchens. Jener Hebel, verborgen unter sieben Siegeln und bewacht von den Dämonen meiner eigenen Unzurechnungsfähigkeit, öffnet in der hintersten, modrigsten Kammer meines versehrten Geistes ein uraltes Schubfach. Darin ruht, zwischen verstaubten Pergamenten und längst vergessenen Erinnerungsfragmenten, eine Assoziation von geradezu alchemistischer Unausweichlichkeit: Bei allen Mächten des Himmels und der höllischen Destillierkunst – dieses Parfum dünkt meiner Nase nichts anderes als das blaue Deodorant aus dem Hause Dove! Und so zerfällt jeglicher Anspruch auf Objektivität zu Staub, noch ehe der Duft sein Werk vollends verrichten kann.
















