Pudrig-blumige Seife
Fängt leicht medizinisch und kühlend an. Erinnert hier an Eukalyptus oder auch an Erkältungsbad / Erkältungssalbe und geht in Richtung Teebaumöl. Danach wird er leicht kräuterig, aber dann schnell blumig. Im weiteren Verlauf entwickelt sich der Duft immer blumiger und süßer, bleibt von der Intensität her aber eher zurückhaltend. Er bekommt eine pudrige, samtige Note und bleibt durch den Flieder und das Vergißmeinnicht durchgehend blumig-süß – erinnert mich phasenweise auch an eine blumige Seife. Die Sillage ist okay, die Intensität eher moderat. Die Ausdauer ist solide: vom Vormittag bis zum späten Abend auf der Haut wahrnehmbar, zumindest wenn man mit der Nase dicht herangeht. Ist so ein bisschen das frischere, leicht femininere Gegenstück zum Penguin von Zoologist: Beide fangen medizinisch-kühlend an (Eukalyptus / Teebaumöl). Der Penguin ist zu Beginn durch den rosa Pfeffer etwas schärfer und kippt dann im Verlauf über Safran und Wildleder ins kräuterige, rauchige und muffige. The Language of Glaciers biegt dagegen genau in die andere Richtung ab: ins blumige, samtige, süßere und frische. Gefällt mir etwas besser als der Penguin, ist mir aber etwas zu blumig, süß und feminin.













