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Imaginary Authors
Nischenmarke · Portland, Oregon, Vereinigte Staaten

Imaginary Authors

Ein Portlander Parfumhaus, in dem Duft, Fiktion und Illustration jeden Flakon in eine Geschichte für die Sinne verwandeln.
Portland, Oregon, Vereinigte Staaten · gegründet 2012
Imaginary-Authors-Flakons wie eine farbige Bibliothek arrangiert
Gegründet
2012
Herkunft
Portland, Oregon, USA
Gründer
Josh Meyer und Ashod Simonian
Kreative Rollen
Josh Meyer komponiert; Ashod Simonian entwickelt Illustration und Markenwelt
Konzept
Düfte als fiktive Bücher mit eigener Handlung und Coverkunst
Bei Parfinity
22 testbare Düfte
Die Geschichte
Imaginary Authors wurde 2012 in Portland von Parfümeur Josh Meyer und Creative Director Ashod Simonian gegründet. Ihre Idee behandelt jeden Duft wie ein ungeschriebenes Buch: Parfum, fiktiver Autor, Klappentext und Simonians Illustration entstehen als zusammenhängendes Werk.
Dabei wird Literatur nicht nachträglich auf eine Formel geklebt. Meyer zufolge steht historisch meist der Duft am Anfang; Geschichte und visuelle Sprache machen seine Eigenart anschließend greifbar. So reicht das erzählerische Spektrum von der Waldromanze Cape Heartache bis zur Dessertladen-Nostalgie von A Whiff of Waffle Cone.
01 · Portland, 2012

Zwei Disziplinen, eine gemeinsame Sprache

Bevor 2012 die erste Kollektion erschien, brachte sich Josh Meyer das Komponieren von Parfum selbst bei und experimentierte in seinem Portlander Keller mit Rohstoffen. Als die frühe Markenidee nicht zu den Düften passte, bat er Ashod Simonian um Rat. Simonian schlug den Namen Imaginary Authors vor; aus dem Gespräch wurde eine Partnerschaft.
Die Rollen blieben klar und produktiv: Meyer entwickelt die Düfte, Simonian ihre visuelle und erzählerische Welt. Gerade diese Arbeitsteilung erklärt, warum Flakon, Titel und Handlung nicht wie Dekoration wirken, sondern unterschiedliche Zugänge zum selben Duft bieten.
02 · Vom Duft zum Buch

Die Geschichte folgt meist der Formel

Bei Imaginary Authors beginnt der Prozess historisch meist mit dem Parfum. Josh Meyer und Ashod Simonian riechen gemeinsam, sprechen über Bilder, Erinnerungen und Tonlagen und entwickeln daraus fiktiven Autor, Handlung, Titel und Illustration. Die auf den Flakons genannten Fantasie-Akkorde sollen dabei nicht ein geheimes Material vortäuschen, sondern komplexe Gerüche in eine verständliche, spielerische Sprache übersetzen.
Diese Reihenfolge ist keine starre Regel. A Little Secret entstand laut Meyer aus einem Traum Simonians über die besondere Verbindung von Kirschkuchen und Diner-Kaffee im pazifischen Nordwesten. Entscheidend bleibt, dass Idee, Bild und Duft am Ende denselben Ton treffen.
Illustrierte Collage aus Motiven und buchartigen Etiketten von Imaginary Authors
03 · Eine Bibliothek aus Kontrasten

Konkrete Bilder statt abstrakter Jargon

Die Kollektion erklärt sich am besten über ihre Spannweite. Cape Heartache setzt Waldtiefe gegen eine unerwartet fruchtige Süße; A City on Fire denkt Rauch als düstere Erzählung. A Whiff of Waffle Cone übersetzt den Duft eines frisch gebackenen Waffelhörnchens in ein Gourmand-Parfum, während In Love with Everything wie eine leuchtende Tanzfläche wirkt.
Auch die ruhigeren Bücher bleiben bildhaft: Memoirs of a Trespasser verbindet den Eindruck von Holz, Wärme und einer privaten Bibliothek. Die Geschichten schreiben keine feste Lesart vor; sie geben nur den ersten Satz vor, den die eigene Erinnerung fortsetzt.
Cape-Heartache-Flakon mit illustriertem Etikett im Stil eines Buchcovers
04 · Erinnerung als Ziel

Die Geschichte gehört am Ende dem Träger

Die Marke beschreibt ihre Aufgabe als das Hervorrufen alter und das Schaffen neuer Erinnerungen. Das Buchmotiv liefert dafür einen Rahmen, aber kein fertiges Drehbuch. Ashod Simonian verglich den Prozess mit einer Brücke über eine unbekannte Schlucht: Die Marke baut einen Teil des Weges, den Rest füllt der Träger mit eigenen Erfahrungen.
So erklärt sich auch die Idee einer „Duftbibliothek“. Ein einzelner Flakon ist ein Band; mehrere Düfte eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Anlass, Stimmung und persönliche Geschichte. Der literarische Ansatz ist damit weniger Behauptung als Einladung zum Mitdenken.
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Community

Stimmen zu Imaginary Authors

10/10
Sehr hochwertige, fantastische Kirsche, die in Richtung Unisex geht. Die Haltbarkeit ist sehr gut und ja, es ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Kirschliebhaber im Vergleich zu den Alternativen.
panagiotaA Little Secret
10/10
Ich war schon lange auf der Suche nach einem tollen Kirschduft. Den habe ich hier gefunden. Die Kirsche steht sehr schön im Vordergrund und wir von allen anderen Duftnoten toll untermalt. Die süße vom Marzipan kommt super mit. Und so auch das leicht alkoholische, sowie die Tonkabohne. Ein wirklich schönes fruchtiges, süßes und gourmandiges Ding. Totale Empfehlung wenn man so etwas sucht.
jesse23A Little Secret
10/10
... ein süchtig machendes Erlebnis mit verführerischer Anziehungskraft... weit komplexer als gewöhnliche Kirschdüfte, distanziert sich dieser Duft elegant von zuckersüßer Gourmand-Monotonie... im Herzen verschmilzt saftiges, in Rum getränktes Marzipan mit edlem Safran, der die Süße mit feiner Herbe perfekt ausbalanciert... getragen von warmem Patschuli entfaltet sich ein tiefes, orientalisch-würziges Bouquet, das ewig auf der Haut verweilt... vertraut genug, um Geborgenheit zu schenken, und zugleich so unverwechselbar, dass es etwas Besonderes bleibt ♥️
2.55A Little Secret
7,1 / 10aus 39 freigegebenen Bewertungen unserer Community
Die Nase

Der Parfümeur hinter Imaginary Authors

Image of Josh Meyer

Josh Meyer

Josh Meyers Weg zu einem der innovativsten Indie-Parfümeure Amerikas begann weit entfernt von der Welt der Düfte.
Mehr über Josh Meyer
FAQ

Häufige Fragen

Wer hat Imaginary Authors gegründet?
Imaginary Authors wurde 2012 von Josh Meyer und Ashod Simonian in Portland gegründet. Meyer ist Parfümeur; Simonian verantwortet als Creative Director die Illustrationen und die visuelle Markenwelt.
Entsteht zuerst der Duft oder die Geschichte?
Historisch begann Josh Meyer meist mit dem Duft. Erst danach entwickelten Meyer und Ashod Simonian Titel, fiktiven Autor, Handlung und Illustration. Es gibt Ausnahmen: A Little Secret ging laut Meyer auf einen Traum Simonians zurück.
Was bedeutet das Konzept der fiktiven Bücher?
Jeder Duft wird als Werk eines erfundenen Autors präsentiert und erhält Cover, Handlung und eine bildhafte Notenliste. Cape Heartache, A Whiff of Waffle Cone und Memoirs of a Trespasser zeigen, wie unterschiedlich diese Duftbücher ausfallen können.
Sind die Fantasie-Noten echte Rohstoffe?
Nicht unbedingt. Nach Aussage der Gründer sollen Begriffe wie fiktive Orte, Gegenstände oder Erinnerungen die Wirkung komplexer Rohstoffe verständlicher machen. Sie sind Teil der Erzählung, keine vollständige Zutatenliste.
Wear First. Love Forever.

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