Metallischer Dschungel
Der Start hat mich direkt erwischt: frisch, aquatisch, metallisch und gleichzeitig fast etwas ledrig. Kühl und ungewöhnlich, aber keineswegs steril. Spannend wird es nach ein paar Stunden. Es kommt eine fruchtige Frische dazu, allerdings nehme ich hier keine süßen Beeren wahr. Für mich geht das deutlich mehr in Richtung Limette und anderer Zitrusfrüchte – als würden irgendwo in einem feuchten, grünen Dschungel Zitrusfrüchte zwischen den Blättern wachsen. Was mir besonders gefällt: Der Charakter des Auftakts verschwindet dabei nicht. Dieses metallisch-aquatische, leicht ledrige Grundgerüst zieht sich bei mir bis zum Schluss durch und verbindet sich mit der späteren grünen, zitrischen Frische. Dadurch entwickelt sich der Duft, ohne seine ursprüngliche Identität zu verlieren. Frisch, grün, etwas fremdartig und definitiv nicht die übliche aquatische Frische.












