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Zitronenschale
Mitglied seit Februar 2026
Ich liebe Düfte, die Geschichten erzählen. Sie dürfen gerne auch sanft und hautnah sein, ich brauch keine riesige Duftwolke. Von Zitrusfrüchten, Tee, über Gebäck hin zur Meeresbrise ist bei mir alles dabei.
Typisch Liis ein zarter hautnaher Duft, der wieder einmal perfekte Clean girl Vibes besitzt. Für mich kommen die zitrischen Noten kaum durch, im Fokus ist die Magnolie und Seerose, die vom Amber getragen werden, aber durch die maritimen Noten eine Leichtigkeit behalten.
Fast schon ein fotorealistischer Karottenkuchenduft, der die Süße vom Frosting, das Erdige der Karotte, die herbe Nussnote und die Gewürze eindeutig vereint. Ein sehr ungewöhnlicher, aber guter Gourmand, der aus der breiten Masse heraus sticht.
Ein Duft, der einfach Spaß macht. Grapefruit und Rhabarber verbinden sich in einer frischen Spritzigkeit mit ausreichend Säure, der Wacholder sorgt zusätzlich für einen Sommercocktail-Vibe. Die Basis bringt etwas Tiefe. Recht linear im Verlauf und gefällig.
Ein Duft, den ich mir leichter und holziger vorgestellt habe. Leider übernehmen hier Neroli und Orangenblüte sehr das Sagen und machen den Duft für mich persönlich schwülstig und schwer. Die Karotte bringt dabei eine fast erdige Süße mit. Leider nichts für mich.
Dieser Duft ist leicht herb, sauber und frisch. Man würde bei Neptun eher eine Meeresbriese erwarten, erhält aber einen Garten mit Zitrusbäumen, Blütenpracht und einem Eckchen für Kräuter. Der Tee muss gegen einiges ankämpfen. Ein grüner Duft mit deutlichen Iris-Drydown, den ich vermutlich durch den Lavendel eher an einem Mann sehe.
Ein recht sommerlicher frischer Duft, der allerdings dennoch auch eine gewaltige Süße und Duschgelvibes mit sich bringt. Empfinde ihn leicht maskulin, aber für beide Geschlechter tragbar. Sillage ist gut, Haltbarkeit im Mittelfeld. Mir persönlich zu synthetisch.
Ein Duft mit spritziger Leichtigkeit. Klar und sanft. Die Magnolie kommt gut heraus, während die Früchte sich zu einem beerigen Tuttifrutti-vibe verbinden. Haltbarkeit und Sillage sind mittelprächtig.
Von der Sonne geküsste Haut, frisch eingecremt. Die Sonnencreme ist noch nicht ganz eingezogen und der Kellner bringt im All-inclusive-Urlaub gerade den nächsten klebrig süßen Cocktail. Summervibes. Dabei eindeutig feminin und leider sehr synthetisch.
Sehr dezent, sehr hautnah, clean und unaufgeregt. Dieser Duft entspricht gänzlich seinem Namen. Einer, der quasi immer geht, vom heißen Sommerabend hin zur eisigen Winterfrische. Ein guter daily-Duft, der das Umfeld nicht stören würde. Mir persönlich jedoch zu unaufgeregt und ruhig.
Dieser Duft ist die pure grüne Feige, mit all ihrer leichten Süße, der Cremigkeit der Frucht und dem Gefühl unter einem Feigenbaum zu stehen. Der authentischste Feigenduft auf dem Markt.
Warm, kuschelig und würzig. Für mich bleibt der Tee deutlich hinter den anderen Noten zurück, doch das macht den Duft nicht weniger angenehm. Für mich ein Duft, der das Gefühl der ersten Herbsttage einfängt, an denen man es sich das erste Mal wieder mit Kuscheldecke, einem Buch und einer Tasse Kakao oder Tee gemütlich macht. Der Duft hat eine deutliche Süße, die man dabei mögen muss.
Oh dieser Duft ist anders. Die Rose ist frisch, fast schon lieblich fruchtig und damit weit entfernt von dem staubig klebrigen Rosenduft, den es manchmal so gibt. Diese junge Lieblichkeit ist dann umfangen von Gischt und der salzigen Luft. Man spürt förmlich die raue See. Ein Duft, der nur etwas für wirkliche Salzliebhaber ist.
Oh, ist der schön! Für mich die rundere Wulong Cha Version, bei der die Zitrusnoten deutlicher hervortreten und den Duft dadurch noch frischer machen. Grüntee mit Bergamottenaroma durch und durch. Clean, unisex und etwas für die warmen Tage. Dabei mit einer herausragenden Haltbarkeit für einen Duft, der vor allem auf einer Teenote aufbaut.
Ein deutlich grüner Teeduft, der Spa-Vibes gibt und einen sehr linearen Verlauf hat. Weniger Zitrus als die X Version, der fast schon etwas an Gurke erinnert. An mir entwickelt er sich deutlich krautig, daher bevorzuge ich den Wulong Cha X. Die Feige kommt deutlich heraus, ebenso der Oolong und die Litsea, doch die anderen Zitrusnoten sind etwas schwach dabei.
Es ist die typische, hautnahe und leichte Liis-DNA, mit sehr ausbalancierten Noten. Die Bergamotte ist nicht herb, sondern erhält durch den Kardamom fast schon eine Süße. Eine grünere Schwester von einem klassischen Earl Grey. Ein unfassbar schöner, unaufgeregter Duft für warme Tage und den Alltag. Einer meiner liebsten Teedüfte.
Ich stand erst wieder im Januar am Loch Lomond. Es war ein sonniger Wintertag, der See lag ruhig vor mir, im Gebüsch raschelte ein Rotkehlchen und um mich herum der Stechginster in seiner Blüte. Dieser Duft riecht ganz genau wie dieser Moment und es ist unfassbar wie natürlich der Duft vom Stechginster eingefangen wurde. Sehr speziell, aber für die richtige Person mit Vorliebe für grüne Düfte sicher etwas Besonderes.
Sehr süß und laut. Dies ist ein Duft für eine Frau, die im Zentrum vom Gossip stehen möchte, die sich nicht vor etwas Synthetik scheut und die am liebsten in Gourmanddüften baden möchte.
Ich empfinde ihn als süßer, schwerer und dichter als Lira. Zitronengebäck, aber irgendwie doch nicht gänzlich essbar. Zu Beginn noch fruchtig, im Verlauf eher kuschelig. Mir persönlich zu süß und klebrig für warme Tage.
Zu einer milchigen grünen Note gesellt sich plötzlich ein Gummitierchenvibe - Geschmacksrichtung? Grüner Apfel! Jedoch nicht sauer. Eine extrem spannende Mischung, die mich tatsächlich mehr an eine Streuobstwiese als an grasende Kühe denken lässt. Die Haltbarkeit ist herausragend an mir.