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D'Orsay
Nischenmarke · Paris, Frankreich
Neu im Sortiment

D'Orsay

D'Orsay führt eine Pariser Duftgeschichte seit 1830 fort: Parfums für alle Geschlechter, die von Liebe und Verlangen erzählen, hergestellt in Frankreich.
Paris, Frankreich · gegründet 1830
Fassade der D'Orsay-Boutique in der Rue du Bac in Paris mit goldenem D'Orsay-Schriftzug
Ursprung
1830, erster Duft von Alfred d'Orsay
Heimat
Paris, Frankreich
Leitung
Amélie Huynh, seit 2015
Konzept
Unisexdüfte über Liebe und Verlangen
Herstellung
Ausschließlich in Frankreich
Extraits de Parfum
Konzentration 30 bis 36 Prozent
Bei Parfinity
6 testbare Düfte
Die Geschichte
D'Orsay ist ein Pariser Parfumhaus mit einer ungewöhnlich langen Vorgeschichte. Nach Darstellung der Maison schuf Graf Alfred d'Orsay 1830 einen Duft, den er mit seiner großen Liebe Marguerite de Blessington teilen konnte. Daraus leitet das Haus bis heute seine Haltung ab: Alle Düfte sind unisex und erzählen vom Verliebtsein bis zum Verlangen.
Seit 2015 führt Amélie Huynh die Marke und hat das Sortiment mit Parfümeuren wie Dominique Ropion und Jordi Fernandez neu aufgestellt. Im Mittelpunkt stehen heute die Extraits de Parfum mit Konzentrationen zwischen 30 und 36 Prozent. Hergestellt werden alle Düfte in Frankreich.
01 · 1830

Ein Duft für zwei

Alfred d'Orsay, geboren 1801 als Sohn eines napoleonischen Generals, war einer der bekanntesten Dandys seiner Zeit. In den Salons von Paris und London verkehrte er mit Lord Byron, Alexandre Dumas, Victor Hugo, George Sand und Charles Dickens. 1830 ließ er nach der Überlieferung des Hauses einen Duft für sich und seine Muse Marguerite de Blessington entstehen: ohne Etikett, in einem Flakon mit einem schlichten blauen Band. Weil diese erste Kreation für beide gedacht war, sind alle Düfte von D'Orsay bis heute unisex.
Illustration von Alfred d'Orsay, der Marguerite de Blessington umarmt
02 · Erbe

Glanzzeit zwischen den Weltkriegen

Als Unternehmen entstand das Parfumhaus erst nach dem Tod des Grafen, Fachquellen nennen das Jahr 1865. Seine große Zeit erlebte D'Orsay in den 1920er- und 1930er-Jahren. Jean Cocteau, Marie Laurencin und Georges Lepape gestalteten Kampagnen, Baccarat, Daum und Lalique fertigten Flakons. Das Haus brachte fast fünfzig Parfums heraus und betrieb Boutiquen in der Rue de la Paix und am Boulevard des Italiens in Paris sowie an der Fifth Avenue in New York. Einzelne Düfte verkauften sich nach Angaben der Maison bis zu fünf Millionen Mal im Jahr. Klassiker wie Chevalier, Mystère und Intoxication hat das Haus inzwischen mit heutigen Parfümeuren neu interpretiert.
Historische D'Orsay-Anzeige für Le Jardin mit der Adresse 17, rue de la Paix
03 · Neubeginn

Amélie Huynh schreibt die Geschichte weiter

2015 entdeckte Amélie Huynh das Haus für sich. Sie war fasziniert von dem Moment, in dem Alfred d'Orsay den ersten Duft für ein Paar schuf, und machte das Verliebtsein in all seinen Facetten zum Thema der Maison. Sie überarbeitete die Duftlinie im Respekt vor dem Erbe und arbeitete dafür mit Parfümeuren wie Olivia Giacobetti, Fanny Bal und Dominique Ropion. Seit 2019 empfängt D'Orsay seine Kundschaft in einer eigenen Boutique in der Rue du Bac in Saint-Germain-des-Prés, dazu kommen heute Adressen in Tokio und Jakarta.
Porträt von Amélie Huynh, die Maison D'Orsay leitet
04 · Extraits de Parfum

Sechs Liebestränke, sechs Parfümeure

2024 begann D'Orsay mit den Extraits de Parfum ein neues Kapitel: intensive Unisexdüfte, die das Haus als Liebestränke beschreibt. Den Auftakt machten Flower Lust von Dominique Ropion, Tonka Hysteria von Jordi Fernandez und Incense Crush von Julien Rasquinet. Es folgten Holy Berry von Tanguy Guesnet, Rose Blaze von Jordi Fernandez und zuletzt Vanilla Affair von Nathalie Lorson. Die Konzentrationen liegen zwischen 30 und 36 Prozent. Rose Blaze erhielt 2026 den Prix International du Parfum der Redaktion von Marie Claire als bester Damenduft in Frankreich.
Rose Blaze Extrait de Parfum von D'Orsay mit dem Emblem der Marie Claire International Fragrance Awards 2026
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Die Nasen

Wer die Düfte von D'Orsay komponiert

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Jordi Fernández

Jordi Fernández repräsentiert eine einzigartige Stimme in der zeitgenössischen Parfümerie, der seinen Weg eher durch Leidenschaft und Hingabe als durch traditionelle formale Ausbildung geebnet hat.
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Dominique Ropion

Dominique Ropion gilt als einer der technisch versiertesten und einflussreichsten Parfümeure unserer Zeit.
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Julien Rasquinets Weg zu einem der angesehensten Parfümeure der zeitgenössischen Parfümerie begann mit einer unerwarteten Begegnung.
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Tanguy Guesnet

Tanguy Guesnet ist ein französischer Parfümeur bei IFF, einem der weltweit führenden Duftstoffhäuser.
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Nathalie Lorson

Nathalie Lorsons Weg zu einer der gefeiertsten Meisterparfümeurinnen begann in den duftenden Hügeln von Grasse, Frankreich.
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FAQ

Häufige Fragen

Sind die Düfte von D'Orsay unisex?
Ja. Alle Düfte des Hauses sind unisex. D'Orsay beruft sich dabei auf seinen ersten Duft von 1830, den Alfred d'Orsay für sich und Marguerite de Blessington schuf.
Was zeichnet die Extraits de Parfum aus?
Die Extraits sind die konzentrierteste Linie des Hauses, mit 30 Prozent bei Flower Lust und Incense Crush bis 36 Prozent bei Rose Blaze. Einige Extraits verbinden zwei Qualitäten desselben Rohstoffs: Rose Blaze setzt Rose, Iris und Tonkabohne jeweils doppelt ein, Vanilla Affair zwei Arten von Vanille.
Welche Parfümeure arbeiten für D'Orsay?
D'Orsay arbeitet mit wechselnden Parfümeuren, die das Haus nach eigener Aussage für ihre Handschrift auswählt. Die Extraits stammen von Dominique Ropion, Jordi Fernandez, Julien Rasquinet, Tanguy Guesnet und Nathalie Lorson. Für frühere Düfte arbeitete das Haus unter anderem mit Olivia Giacobetti und Fanny Bal.
Wo werden die Düfte hergestellt?
D'Orsay produziert ausschließlich in Frankreich. Der klare Flakon trägt eine gravierte Kappe mit Magnetverschluss, und die Verpackungen bestehen aus FSC-zertifiziertem Papier.
Wear First. Love Forever.

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