Dem Namen nach nach Stimmung, häufig hexig, schwer(er), meist Hauptsache irgendwie schräg. Layere gern und viel, häufig Unerwartetes, um die für mich perfekte Emotion einzufangen.
Ein Erkältungsbad, dichte Wälder, Räuchermännchen, frisch gewachste Wachsjacke. Eine Kirche, die grade ausgeräuchert wird. Einatmen, ausatmen. Krautige Kühle und warme Harze. Das Holz von einem alten Bauernschrank. Ganz hinten in der Ecke hängt ein alter Pelzmantel. Irgendwann in seinem Lebenszyklus ist er mal zu nass geworden. Medizinisch, sakral, etwas Moder. Kein Winter, eher Frühling oder Spätsommer. Einer der letzten goldenen Tage im Herbst. Altes Gesichtspuder, verbrannter Weihrauch. - unisex, eine ziemliche Wucht, man muss Rauch- und Räucherdüfte wirklich mögen. Zitrus findet sich ganz entfernt, so, dass man meint, sich zu irren, es wahrgenommen zu haben.